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2020: Bigbank zieht erste Bilanz

Bigbank zieht erste Bilanz

Mit Beginn der der zweiten Jahreshälfte stehen seit nunmehr vier Monaten die Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses und beeinflussen die Wirtschaft und Kapitalmärkte. Wir haben uns die Zeit genommen, eine erste eigene Zwischenbilanz zu ziehen: Bigbank hat die vielfältigen Herausforderungen bisher gut bewältigt.

Kapitalisierung solide ausgebaut

Ein Blick auf erste Zahlen zeigt: mit 138,3 Millionen Euro erreichte das Eigenkapital von Bigbank im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres ein Plus von 13 Prozent. Die Vermögenswerte beliefen sich am Ende des ersten Quartals 2020 auf 608,5 Millionen Euro. Das entspricht einer Erhöhung um sechs Prozent gegenüber dem Jahresende. Mit diesen Ergebnissen bleibt die Kapitalisierung der Bigbank weiterhin auf einem sehr guten Niveau.

„Wir hatten einen guten Start in das neue Geschäftsjahr und lagen sowohl beim Wachstum unseres Kreditportfolios als auch beim Gesamtgewinn bis Ende Februar deutlich über Plan", erklärte Martin Länts, CEO der Bigbank. „Mit der Ausbreitung der Corona-Pandemie ab Mitte März änderte sich die wirtschaftliche Lage auf allen Heimatmärkten der Bigbank – mit entsprechenden Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit und künftige Planung.

Dennoch sind wir, insbesondere mit Blick auf die ersten Monate in diesem Jahr, zuversichtlich, dass wir den Gewinnrückgang schnell wieder auffangen. Im ersten Quartal erreichte Bigbank einen Nettogewinn von 4,9 Millionen Euro und somit 0,9 Millionen Euro weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.“
Und mit der Erhöhung der Ausgaben für Rückstellungen um 1,2 Millionen Euro im Vergleich zum ersten Quartal 2019 berücksichtigt Bigbank mögliche coronabedingte Kreditausfälle.

Damit zeigt sich 2019 als erfolgreiches Geschäftsjahr und auch die Entwicklung der ersten beiden Monate dieses Jahres ist gut verlaufen.
Martin Länts, CEO

Steigende Zinserträge und verlässlicher Service

Bemerkenswert ist die positive Entwicklung der Zinserträge im ersten Quartal 2020. Sie sind um mehr als eine Million Euro und damit um 6 Prozent gestiegen. „Damit zeigt sich 2019 als erfolgreiches Geschäftsjahr und auch die Entwicklung der ersten beiden Monate dieses Jahres ist gut verlaufen", erklärt Länts. Insbesondere das von Bigbank selbst entwickelte Echtzeit-Informationssystem Nest hat dabei eine zentrale Rolle gespielt und sich hervorragend bewährt. Mit ihm gelang zu Beginn der Krise eine zügige Umstellung aller Geschäfts- und Zweigstellen auf das Home-Office.

„Es ist uns in kürzester Zeit gelungen, unser wichtigstes Ziel zu erreichen: die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen und gleichzeitig unseren Kunden weiterhin die gewohnten Dienstleistungen zu bieten. Zudem hat sich durch den Einsatz von Nest unsere Kosteneffizienz im ersten Quartal verbessert. Sowohl die Personalkosten als auch verschiedene Betriebskosten waren geringer als im gleichen Zeitraum des Vorjahres“, führt Länts aus.

Entwicklung neuer Produkte im Fokus

Bigbank hat im ersten Halbjahr sein Produktportfolio trotz des Ausnahmezustands kontinuierlich ausgebaut und die Entwicklung neuer Produkte vorangetrieben. Mit dem seit April in Deutschland und Österreich verfügbaren Tagesgeld können Anleger ihr Geld noch flexibler zu wettbewerbsfähigen Konditionen investieren. Darüber hinaus hat die Bigbank für Geschäftskunden aus Estland Auto- und Geräteleasing eingeführt – und plant dies in den kommenden Monaten auch für weitere Heimatmärkte.