Share Economy: Teilen wird immer mehr ein Teil der Gesellschaft

• Bigbank, den 28. November 2019

Share Economy

„Die Idee des Minimalismus wird immer mehr thematisiert.“

Weniger kann mehr sein

Unsere Gesellschaft verändert sich. Und dass nicht nur in ihrer Altersstruktur, sondern auch in ihrer Einstellung zur Umwelt, sozialen Themen oder dem Konsum und den damit verbundenen Lebensweisen. Einem schnell getakteten Alltag oder einem vollen Terminkalender stehen das Bedürfnis nach Entschleunigung und Einfachheit gegenüber. Hier wird die Idee des Minimalismus immer mehr thematisiert. Der Umgang mit dem eigenen Besitz und neuen Anschaffungen wird zunehmend hinterfragt. Der Erwerb gebrauchter Gegenstände ist eine Option. Zudem rückt das Teilen immer mehr in den Mittelpunkt.

Weniger kann mehr sein

In diesem Zusammenhang haben sich neue wirtschaftliche Formen entwickelt. Statt selbst etwas zu besitzen, wird etwa ein benötigter Gegenstand - oftmals über die Einbindung einer Online-Plattform - ausgeliehen und gegen ein Entgelt für eine bestimmte Zeit verwendet. Danach steht er anderen Interessenten zur Verfügung und wird so gemeinschaftlich geteilt. Neben dem Ausleihen und Nutzen von Gegenständen ist auch das Anmieten von Wohnungen oder Gewerbeflächen möglich. Diese Form der Nutzung wird als Share Economy bezeichnet. Die Unternehmensberatung Price Waterhouse Cooper (PWC) stellte in einer repräsentativen Umfrage bereits im Jahr 2017 fest, dass 39 Prozent der Deutschen (und bereits 47 Prozent der Österreicher) die Share Economy in ihr Alltagsleben einbinden. Der damalige Umsatz der Share Economy wurde von PWC in Deutschland mit 20 Milliarden Euro als einer der umsatzstärksten Märkte von insgesamt fünf befragten Ländern beziffert. Jeder fünfte Deutsche nutzte seinerzeit bereits Sharing-Plattformen. Vor allem in den Bereichen Unterkünfte, Medien und Unterhaltung, Fundraising oder Mobilität. Zu den Gründen, welche Vorteile das Teilen bietet, gaben die Befragten unter anderem an, dass Umweltschutz und Nachhaltigkeit ein wichtiges Entscheidungskriterium seien, die Preisgestaltung bzw. das Preis-Leistungsverhältnis attraktiv ist und eine direkte und somit schnelle Interaktion für die Nutzung beim jeweiligen Anbieter möglich ist. Die Prognose der Studie zur Nutzung mit „Tendenz steigend“ hat sich bewahrheitet.

„Vor allem in großen Städten gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten, kleine oder größere Strecken schnell und unkompliziert zurückzulegen, ohne ein eigenes Auto zu besitzen.“

Von A nach B - der individuelle Weg zählt

Der Bereich Mobilität hat sich beispielsweise schnell weiterentwickelt. So nutzten Anfang dieses Jahres um die 2,4 Millionen Deutsche die Car-Sharing-Angebote. Vor knapp zehn Jahren waren es rund 120.000 Nutzer, ihre Zahl hat sich in diese Zeit um das zwanzigfache erhöht. Vor allem in großen Städten gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten, kleine oder größere Strecken schnell und unkompliziert zurückzulegen, ohne ein eigenes Auto zu besitzen. Sie ergänzen das Angebot der öffentlichen Nahverkehrsmittel umfangreich. Und bieten viele Vorteile: laufende Kosten, beispielsweise regelmäßige Kontrolluntersuchungen, Reparaturen oder die Versicherungen beim Auto, entfallen und schonen den Geldbeutel. Parkplatzsorgen entfallen. Darüber hinaus gibt es weitere Alternativen zum Auto: es ist möglich, seinen Weg mit Elektro-Rollern zurückzulegen. Und auch ein eigenes Fahrrad ist nicht mehr vonnöten. Kunden können also jederzeit und individuell ein für Sie passendes Transportmittel wählen.

Mobilität – das gilt auch für Ihre Finanzen

Mit der gemeinschaftlichen Nutzung von Transportmitteln werden vor allem die Kostenvorteile spürbar.

Wie etwa die wegfallenden Unterhaltskosten für einen eigenen PKW oder der günstigere Preis für ein Leihfahrrad im Gegensatz zu einem Ticket des öffentlichen Nahverkehrs. Ein weiterer Vorteil: durch geringere Ausgaben wird auch das Sparpotential erhöht. Die positive Resonanz auf Sharing-Angeboten und ihre steigende Nutzung macht zudem deutlich, dass das Teilen immer mehr zu einem festen Bestandteil unserer Gesellschaft wird. Es spiegelt den Wunsch nach Individualität und Einfachheit wider. Dieser wird für Konsumenten und ihre Entscheidungsfindung immer wichtiger und findet in immer mehr Lebensbereiche seinen Einzug - bis hin zu den Finanzen. Das Ersparte soll ohne große Umwege in die gewünschte Anlageform fließen.

Diesem Wunsch können wir entsprechen: Eine Kontoeröffnung und Geldanlage ist bei der Bigbank in nur wenigen Schritten gemacht. Dabei begleiten wir Sie so lange, bis Sie ihr Ziel erreicht haben. Mit einem Festgeldvertrag können Sie den oder die für Ihre persönlichen Zielsetzungen passende Option wählen. Bei den möglichen Zeiträumen für Ihre Anlage sind von der Kurzstrecke bis hin zu längeren Laufzeiten viele Varianten mit verlässlicher Zinszahlung möglich. Damit bieten wir Ihnen eine solide Basis für Ihre individuelle Finanzplanung.

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