25 Jahre Bigbank – vom lokalen Geschäft zur internationalen Online-Bank

• Bigbank, den 3. Oktober 2017

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25 Jahre Bigbank – vom lokalen Geschäft zur internationalen Online-Bank

Die Bigbank ist heutzutage als digitaler Finanzdienstleister für die traditionellen Bankdienstleistungen Kredite und Festgelder bekannt. Eine Strategie, die bei Sparern gut ankommt: Zum Ende des ersten Halbjahrs 2017 wuchs der Darlehensbestand um 39 Millionen Euro auf 402 Millionen Euro an. Zudem verzeichnete die Bank ein Assetvolumen von 424 Millionen Euro – ein Wachstum von 8 Prozent innerhalb der ersten sechs Monate.

Auch bezüglich der Mitarbeiterzahl weist die Bigbank Wachstum vor. Ende Juni 2017 zählte sie 431 Angestellte: 212 in Estland, 76 in Lettland, 74 in Litauen, 24 in Finnland, 30 in Spanien und 15 in Schweden. Wie alle großen Dinge hat aber auch die Bigbank einmal klein angefangen. In einem Vierteljahrhundert hat sie sich von einem einstmals lokalen Geschäft zu einer internationalen agierenden Online-Bank entwickelt. Die Bigbank schreibt damit bereits Geschichte und blickt der Zukunft mit innovativen Ideen und weiteren Expansionsvorhaben entgegen.

Gegründet wurde die Bigbank 1992 in Tartu. Bereits in ihren frühen Jahren galt sie als Pionier am estnischen Finanzmarkt: Sie gab als erste Bank kleinere Darlehen heraus und legte nur drei Jahre nach ihrer Gründung die erste Anleihe auf. 1996 gründete sie eine Tochtergesellschaft im benachbarten Lettland – und wurde damit offiziell zum internationalen Finanzinstitut.

"Technische Innovationen unterstützen die Weiterentwicklung treiben sie weiter voran. So entwickelt die Bank ein neues Informationssystem mit dem Namen „Nest“ "

Bis 2004 zählte die Balti Investeeringute Grupp – so der damalige Name der Bigbank – neben Leasingfirmen und Banken zu den größten Kreditgebern in Estland. Im Jahr 2005 erhielt sie die Lizenz als Kreditinstitut unter dem Namen Balti Investeeringute Grupi Pan PAS – kurz BIG. Nur ein Jahr später bot sie erstmals Festgeld auf dem estnischen Markt an. Das Bilanzvolumen durchbrach die Barriere von einer Milliarde estnische Kronen, und auch der Darlehensbestand erreichte diesen Meilenstein innerhalb dieses Jahres. Als Nischenplayer besetzte BIG damals zwar einen Marktanteil von nur 0,5 Prozent, während Hansapank und SEB Eesti Ühispank fast 80 Prozent des Marktes ausmachten. Dennoch war ihre Position bereits gefestigt

15 Jahre nach Gründung eröffnete das Unternehmen im Jahr 2007 seine litauische Tochtergesellschaft. Diese wurde erstmals unter dem Namen Bigbank geführt. Weitere Ereignisse folgten auf dem Fuß: Die Bank gab ihre erste internationale Anleihe an der Stockholmer Börse aus und noch im selben Jahr schloss die lettische Tochtergesellschaft eine Partnerschaft mit dem nationalen Postamt Latvijas Pasts, sodass die Bank in den Postämtern im ganzen Land vertreten war. Im Jahr 2008 wurde der Handelsname BIG auch international durch den Firmennamen Bigbank AS ersetzt. Zeitgleich eröffnete die Bank eine Bankfiliale in Lettland. Zudem bot sie Einlagen nun auch als grenzüberschreitenden Service in Finnland an. In Zusammenarbeit mit dem estnischen Postservice Eesti Post machte sie ihre Dienstleistungen schließlich auch in allen größeren Postfilialen im Estland zugänglich. Ende 2008 zählte die Bigbank einen Rekordwert von 2,5 Milliarden Bilanzvolumen und der Darlehensbestand erreichte unter 100.000 aktiven Kundenverträgen die Marke von zwei Milliarden Kronen.

Im Jahr 2009 kam das Angebot der Bigbank schließlich nach Deutschland. Die Einlagen stiegen von 1,17 Milliarden auf 1,72 Milliarden Kronen – also um ganze 47 Prozent. Damit verzeichnete die Bigbank in diesem Jahr die höchsten Gewinne aller in Estland tätigen Banken. Nur ein Jahr später folgte der Markteintritt der Bigbank in Österreich, zeitgleich mit der Eröffnung einer Filiale und dem Beginn der Kreditvergabe in Finnland. 2011 wurde eine Filiale in Spanien eröffnet. Schweden folgte in 2012, und in den Niederlanden führte die Bigbank grenzüberschreitende digitale Finanzdienstleistungen ein.

Heute, 25 Jahre nach Gründung, ist ein Ende der Erfolgsgeschichte scheint noch lange nicht in Sicht: Die Bigbank expandiert weiter, und das in ganz Europa. Technische Innovationen unterstützen die Weiterentwicklung treiben sie weiter voran. So entwickelt die Bank ein neues Informationssystem mit dem Namen „Nest“. Dieses wird sicherstellen, dass seine Lösungen sämtlichen Neu-Regulierungen und dem Entwicklungsbedarf des Unternehmens entsprechen, und dass das Risikomanagement fortlaufend verbessert wird.

Auch in Zukunft baut die Bigbank baut weiter auf diesen erfolgreichen Grundstein, den sie mit seiner 25-jährigen Geschichte geschaffen hat. Die Vision: In allen Märkten, in denen die Bank aktiv ist, der meist empfohlene Finanzdienstleistungsanbieter zu werden.

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